3 Gründe für Zyklusyoga

Ich kann mir gar nichts mehr anderes vorstellen als Zyklusyoga zu üben.

Diese Qualität mal ganz bewusst wahrzunehmen wünsche ich jeder Frau.

Es die schönste Art des Yoga die ich bisher praktiziert als auch weitergegeben habe.

In Folgeartikeln werde ich darauf eingehen wie du Yoga in den einzelnen Zyklusphasen üben kannst. Heute gehts mir erstmal eine Grundlage zu schaffen.

Warum ich es für immens wichtig finde nicht 365 Tage im Jahr den gleichen Asanas (Körperübungen) oder Atemtechniken zu üben, erfährst du in diesem Artikel.

Geschichte des Yoga

Die ältesten Werke des Yoga, Bhagavad Gita & Yoga Sutra sind 5000 – 2000 Jahre alt. Der Yoga war zu diesem Zeitpunkt eher ein asketischer Weg zur Verbindung mit dem inneren göttlichen Kern / Erleuchtung.

Yoga wurde vom Guru zum Schüler weitergegeben und das waren ausschließlich Männer.

Die ersten Asanas wie wir sie kennen werden in der Schrift des Mittelalters (Hatha Yoga Pradipika) vorgestellt. 1893 sprach Swami Vivekananda vor dem „Parliament of Religions“. Danach war er auf vielen Veranstaltungen. Auch der Yoga fand als Teil seiner Kultur in Reden Raum und wuchs an Popularität.

Die Art und Weise unserer heutigen Yogapraxis wurde von Krishnamacharya geprägt und kam erst Mitte des 20. Jahrhunderts durch seine Schüler Desikachar, Patthabi Jois (Asthanga Yoga ) & B. K. S. Iyengar, A.G. Mohan (Grundlage Yogatherapie) im Westen an.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Yoga nur Männern vorbehalten.

Auf der Suche nach einem bewussteren Leben durfte Indra Devi als erste Frau bei Krishnamacharya Yoga lernen. Ihr Wissen gab sie unter anderem an Schauspielerkolleginnen wie Greta Garbo & Marilyn Monroe weiter.

Mit ihr ging es im Yoga erstmals um die Frau, sie bildete später selbst im Yoga aus & schrieb Bücher.

Yoga für Frauen

Yoga wurde also über sehr, sehr lange Zeit von Männern praktiziert und gelehrt.

Männer haben einen anderen Körperbau & ein eher lineares Hormonsystem.

Wir Frauen haben einen hormonellen Zyklus & andere anatomische Vorraussetzungen wie ein breiteres Becken.

Eine erste simple Anpassung für deine nächsten Yogastunden:
Nehme nicht wie klassisch beschrieben in den Standhaltungen die Füße zusammenzunehmen, sondern bringe sie hüftweit auseinander (zwei Fäuste Platz zwischen den Füßen).

Mein Hauptfakor für Zyklusyoga:
Wir sind alles andere als gradlinig, wir sind zyklische, fließende, intuitive Wesen die durch ihren Zyklus, den inneren Frühling, Sommer, Herbst und Winter beeinflusst werden.
Wir sind nicht nur in tiefer Verbindung mit den inneren & äußeren Jahreszeiten, sondern auch mit dem Zyklus des Mondes.

Leider sind wir gesellschaftlich noch meilenweit davon entfernt dieses Geschenk des Zyklus anzuerkennen & zu wertschätzen.

Nein. Es noch zu oft höher, schneller, weiter. Ach, Schmerzen gehören ja angeblich zu der zum Teil immer noch tabuisierten Periode, Pokerface und durchziehen.

So ein Bullshit.

Wir können so viel schmerzfreier Leben, so viel besser unsere Zeit nutzen, mehr in Verbindung mit uns sein & ein deutlich entspannteres Familienleben haben, wenn wir den Zyklus wertschätzen und aus diesem patriarchalen Muster des Funktionieren-Müssen heraus kommen.

Das grandioses Buch von Alexandra Zykunov „wir sind doch alle schon gleichberechtigt“ sei an dieser Stelle von Herzenempfohlen.

Back to the roots

Im femininen, weiblichen, zyklusorientierten Yoga für Frauen geht es darum uns mit unserer innewohnenden, weiblichen Kraft zu verbinden.

Ruhe zu finden, wo so viel Mental Lord & Stress im Außen ist.

Es ist ein tiefes Erinnern an das Wissen der alten Weisen Frauen, die gemeinsam in Verbindung mit ihrem Zyklus & den Rhythmen der Natur lebten.

So normal wie im Sommer die Kraft & Fülle zu genießen oder im Winter mit Tee, Buch und Decke zu liegen, sollte es auch normal sein diese Phasen während des Zyklus anzuerkennen & ins Leben zu bringen.

Die Yogapraxis wird an die 4 Phasen des Zyklus angepasst, ist mal sanft & ruhig, mal kraftvoll, lässt Raum für die eigene Intuition.

Der Yoga schafft Verbindung zu Schoßraum, Bauch & Herzraum den Wegweisern des Lebens.

Wenn du keinen Zyklus (mehr) hast, kannst du dich mit dem Zyklus des Mondes verbinden der einen ähnlichen Ablauf hat.

Du willst die Kraft des femininen Yoga kennenlernen?
Ich heiße dich von Herzen in meinem Kurs „Yoga für Frauen“ willkommen und freue mich dich auf der Warteliste zur „Feminin Wisdom Online Mitgliedschaft“ zu begrüßen.

Fazit 3 Gründe für Zyklusyoga

  1. Die zyklischen Natur kennenlernen, annehmen & wertschätzen.
  2. Nutzen der einzelnen Phasen auf der Matte & im Leben.
  3. Anpassung der Yogapraxis an den weiblichen Körper.

Wie in einer jeder anderen Yogastunde auch findest du in deine Mitte, löst Stress & Anspannung, kreierst Stück für Stück körperliche, mentale & hormonelle Balance.

Zyklusyoga ist für mich die bewusste Verbindung mit der innewohnenden weiblichen Kraft.

Alles Liebe
Lisa

Über mich

Hallo, Ich heiße Lisa. Ganzheitliche Frauengesundheit bedeutet für mich, dich darin zu begleiten deinen Körper & seine Signale zu verstehen.

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