Yogatherapie

Yogatherapie & Schulmedizin als Symbiose

In meinen ganz normalen Yogaklassen finden sich auch immer wieder Schüler ein, die ihre Gesundheit fördern oder verbessern möchten. Teilweise wird sogar von Schulmedizinern Yoga empfohlen, beispielsweise wegen Rückenschmerzen oder Blutdruckschwankungen.

Vielleicht wurde dir selbst auch schon einmal zum Besuch einer Yogastunde durch deinen Hausarzt geraten?

Therapeutischer Yoga wäre die noch sinnvollere Empfehlung statt dem normalen Gruppenunterricht, denn Yogatherapie  geht noch einmal viel individueller vor. Sie findet entweder in Kleingruppen zu einem spezifischen Leiden (z. B. Yoga für Arthrose) statt oder als persönlicher Einzelunterricht.

Doch warum schickt der Hausarzt zum Yoga oder auch Yogalehrer*innen zum Hausarzt?

Schulmedizin – Stärken & Schwächen

Unsere Schulmedizin ist hervorragend in allen materiellen, handfesten Dingen. Krankheiten, die sich in der Biochemie oder Struktur äußern, lassen sich exakt und objektiv bestimmen.

Die wohl größte Stärke der Schulmedizin liegt wohl in der Intensivmedizin und Operationen.

Sinnbildlich ist die Schulmedizin unser großartiger Feuerlöscher in allen akuten Situationen, wie zum Beispiel einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einem gebrochenen Bein.

Je weniger Faktoren in eine Krankheit hereinspielen, desto erfolgreicher ist die Behandlung.

Demzufolge liegen die Schwächen der Schulmedizin bei unspezifischen Krankheiten mit mehreren Einflüssen, chronischen Krankheiten oder auch dem frühzeitigem erkennen von Erkrankungen.

Yogatherapie – Stärken & Schwächen

Yoga, als therapeutisches Verfahren, hat seine Stärken & Schwächen genau gegensätzlich zur Schulmedizin.

Sie umfasst den Patienten als komplexes System von Körper,

Geist und Seele. Krankheiten werden durch die ganzheitliche Perspektive oft früh erkannt und können behandelt werden.

Yogatherapie wirkt unspezifisch, das heißt sie wirkt nicht auf einzelne Zellen oder Enzyme sondern auf den ganzen Körper, die Gedanken, Gefühle, den Lebensstil, Ernährung, Bewegung. Dabei wird die Therapie immer dem einzelnen Patienten angepasst, seiner Krankheit, seinem Lebensstil und zeitlichen Rahmen. 

Fazit

Je klarer die Ursache einer Krankheit ist, desto besser greift die Schulmedizin. Je länger eine Krankheit / Symptom anhält oder wenn viele verschiedene Faktoren Einfluss haben, greift der therapeutische Yoga deutlich besser.

Therapeutischer Yoga nicht nur ein alternativer Weg, sondern kann auch in der Nachbetreuung einer schulmedizinischen Behandlung eingesetzt werden, wie zum Beispiel in der Reha.

Schulmedizin und Yogatherapie ergänzen sich somit wunderbar.

Alles Liebe

Lisa 

Über mich

Hallo, Ich heiße Lisa. Ganzheitliche Frauengesundheit bedeutet für mich, dich darin zu begleiten deinen Körper & seine Signale zu verstehen.

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